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IST KAFFEE UNGESUND?

Ist Kaffee ungesund? Der Kaffee am Morgen ist für viele ein Ritual, um richtig wach zu werden. Allerdings hatte Kaffee in der Vergangenheit einen eher schlechten Ruf als Räuber von Flüssigkeit. Deshalb wurde früher eine Tasse Kaffee im Kaffeehaus immer zusammen mit einem Glas Wasser serviert. Kaffee solle den Blutdruck steigern und Auslöser von Herzinfarkten sein, hieß es oft. Auch schlaflose Nächte wurden auf das im Kaffee enthaltene Koffein geschoben. Was ist nun wirklich vom Kaffee zu halten? Ist Kaffee gesund oder ist Kaffee ungesund? Wir klären in unserem Ratgeber die Kaffeemythen und Nebenwirkungen von Kaffee auf.

…oder ist Kaffee gesund?

Viele Thesen, die den Kaffee als ungesund bezeichneten, wurden inzwischen widerlegt. Fakt ist: Das Koffein im Kaffee macht munter und es löst den Harndrang aus, ohne den Körper zu entwässern. Empfindliche Menschen reagieren auf Kaffee teilweise mit einem Schweißausbrauch und zittrigen Fingern. Das Koffein wird in der Regel allerdings erst in hohen Dosen von mehreren Gramm im Kaffee ungesund. Der Koffeingehalt einer Tasse Kaffee liegt je nach Art der Zubereitung zwischen 40 und 120 mg. Experten empfehlen, nicht mehr als 200 mg in einer Tasse und nicht mehr als 400 mg am Tag zu konsumieren. Die Menge entspricht in etwa drei bis fünf Tassen Kaffee am Tag.

Die Nebenwirkungen von Kaffee

Koffein wirkt in jedem Körper unterschiedlich. Deshalb reagieren einige Menschen auf Kaffee mit Schlafstörungen und andere nicht. Während Kaffee bei den meisten Konsumenten die Verdauung anregt, beklagen sich andere über Magenschmerzen, sobald sie Kaffee trinken.

Für hohen Blutdruck ist Kaffee nicht verantwortlich. Er lässt den Blutdruck lediglich für maximal 30 Minuten um 10 bis 20 mmHG steigen. Zurückhaltung beim Kaffeetrinken sollten allerdings Menschen üben, die Herzrhythmusstörungen haben. In diesen Fällen sollte man zur Sicherheit lieber auf Kaffee verzichten.

Darum ist Kaffee gesund…

Kaffee ist ein Wachmacher – gerade für Morgenmuffel. Das Koffein verdrängt den Botenstoff Adenosin, der für Müdigkeit verantwortlich ist und erhöht somit die Aufmerksamkeit. Die Nebenwirkungen von Kaffee verkürzen die Reaktionszeit und fördern sogar das logische Denken, was bei der Fahrt mit dem Auto, auf der Arbeit oder sogar in Prüfungssituationen von Vorteil ist. Kaffee regt den Stoffwechsel an und beeinflusst den Blutzuckerspiegel günstig. Durch die Bitterstoffe wird außerdem die Tätigkeit von Leber und Galle angeregt.

Kaffee macht glücklich. Kaffee und Kaffeespezialitäten sind nicht nur schmackhaft, sondern verbinden darüber hinaus auch Menschen in der Pause auf der Arbeit oder beim Kaffee-Kränzchen zuhause zu netten Gesprächsrunden. Alle Kaffee-Liebhaber brauchen also von nun an kein schlechtes Gewissen mehr bei dem Genuss von Kaffee zu haben, sondern dürfen sich über die positiven Nebeneffekte freuen. Aber dennoch gilt auch hier: Genuss in Maßen!

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Bildquellen: Unsplash

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