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High Heels – schön und schmerzhaft

Wer schön sein will, muss leiden! So heißt der Spruch, den sich schon viele Frauen anhören mussten, wenn sie über ihre aufgescheuerten oder angeschwollenen Füße klagten. Doch müssen Ladys wirklich leiden, um in High Heels sexy auszusehen? Wir zeigen euch 5 Tricks mit denen ihr eure High Heels schmerzfrei tragen könnt.

Tipp 1: Schuhe einlaufen

Mutter oder Oma haben es uns früher ständig gesagt (aber darauf gehört haben wir vermutlich nicht): Schuhe sollte man am besten einlaufen. Und nicht erst am Abend vorher. Denn gehst Du auf ein Event und möchtest die neuen High Heels tragen, wirst Du Dir vermutlich am Abend vorher schon Blasen laufen. Besser: Die neuen High Heels jeden Tag 15 bis 30 Minuten zu Hause tragen und gemütlich in ihnen hin und herlaufen. Damit gewöhnst Du Deine Füße besser an die neuen Schuhe.

Tipp 2: Die Abwechslung macht’s
Nicht jeden Tag dasselbe Paar High Heels zu tragen, ist für die Füße angenehm. Auch wenn es sich morgens erst einmal anstrengender anfühlen mag – die Füße werden jeden Tag anders strapaziert und das beugt einseitigen Belastungen vor. Außerdem läufst Du auf diese Weise viel mehr Schuhpaare ein und hast so mehr Auswahl, wenn Du auf ein schickes Event eingeladen bist. Dein Körper wird es Dir jedenfalls danken, wenn Du ihm etwas Abwechslung gönnst.

Tipp 3: Nachmittags shoppen
Wer morgens im Schuhgeschäft neue High Heels anprobiert, riskiert, dass sie abends zu eng sein werden. Doch meistens kaufen wir die schicken Stücke für abendliche Events. Morgens sind die Füße am schmalsten, nachmittags hingegen schwellen die Füße leicht an und sind dann eher so breit wie am Abend. Und es ist nicht so, dass jeder Schuh sich beim Tragen noch dehnt! Es kommt immer aufs Material an. Echtes Leder dehnt sich noch, aber die meisten synthetischen Materialien nicht. Wichtig ist auch, beim Kauf ehrlich mit sich zu sein. Was schon beim ersten Schritt zwickt, wird vermutlich beim zehnten Schritt schon zur Qual. Schuhe – auch High Heels – sind dazu da, uns das Gehen zu erleichtern. Und nicht umgekehrt.

Sarah Jessica Parker on location for SEX AND THE CITY 2 Movie Shoot – WED, Manhattan, New York, NY September 9, 2009 shutterstock_183449930

Tipp 4: Leichte Sohlen und Absätze
Eigentlich logisch: Schwerere Schuhe sind schwerer zu tragen. Vor allem, wenn Du einen ganzen Abend oder sogar die ganze Nacht lang auf den Beinen bist. Da zahlt es sich aus, auf leichtes Material bei Sohlen und Absätzen zu achten. Tipp: Einfach mal mehrere High Heels im Schuhgeschäft mit der Hand hochheben und vergleichen.

Tipp 5: Ein Gang in die Drogerie hilft
Die Drogerie ist der Ort, an dem gequälte Füße Balsam finden. Dort gibt es nämlich Ballenkissen für müde Füße. Die Ballenpolster sind hervorragend dazu geeignet, dir längeres Laufen oder Stehen angenehmer zu machen. Und wenn Du es benötigst, gibt es auch Gelstreifen für die Ferse. Die Polster helfen übrigens auch, wenn High Heels aus Leder etwas zu weit geworden sind. Dann füllen sie den Schuh und es entsteht weniger Reibung. Für Stellen, die reiben, gibt es in der Drogerie übrigens auch eine Lösung: sogenannte Silikon-Patches sorgen in der Regel für rasche Abhilfe. Und grundsätzlich gilt: Je besser der Schuh sitzt, desto weniger Probleme wirst Du mit ihm haben. Deshalb sind High Heels mit Riemchen oft viel angenehmer zu tragen.

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