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Eiweiss tötet die Fettzellen nicht direkt, um es gleich am Anfang klarzustellen. Doch es ist so sättigend, dass Abnehmen viel einfacher wird. Der Appetit ist nicht mehr so stark und außerdem werden leichter Muskeln aufgebaut. Wer schon einmal Diät gehalten hat, weiß: mehr Muskeln = mehr Kalorienverbrauch. Also her mit dem Eiweiss! Doch in welchen Lebensmitteln steckt viel davon?

Tierisches Eiweiss – nicht immer auch tierisch gut

Fisch, Fleisch, Ei und Milchprodukte liefern Proteine. Und das in recht großen Mengen. Lachs, Thunfisch und Garnelen enthalten sogar mehr als das Fleisch von Pute, Huhn, Rind oder Schwein. Erst danach kommen auf der Skala der proteinhaltigen Lebensmittel Fleischprodukte wie Würste und diverse Käsesorten sowie Quark und Hüttenkäse. Die Kalorienzahl dieser Lebensmittel ist auch sehr unterschiedlich. Während Hüttenkäse und Magerquark weniger Fett enthalten, ist er bei Würsten recht hoch.

Doch auch die Art des Fetts ist unterschiedlich. Fleisch enthält Fettsäuren, die nicht wirklich gesund sind. Besser wären ungesättigte Fettsäuren, wie sie im Fisch vorkommen. Der übermäßige Verzehr von Würsten und Käse, um Proteine daraus zu erhalten, wäre also nicht anzuraten! Die fettärmere Putenbrust, Magerquark und Fisch sind schon eher zu empfehlen. Fisch ist zwar auch nicht mager, doch sind die darin enthaltenen ungesättigten Fettsäuren für den Körper sehr nützlich. Doch wie sieht es mit den pflanzlichen Proteinquellen aus? Was essen Vegetarier, Veganer und Gesundheitsbewusste, wenn sie sich gerne eiweissreich ernähren möchten?

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Proteine

Eiweiss steckt nicht nur im Ei, auch wenn es daher ganz offensichtlich seinen Namen erhalten hat. Worüber wir eigentlich sprechen, sind Proteine. Diese sind in vielen Lebensmitteln enthalten. Sportler wissen, dass eiweissreiche Ernährung ihnen nicht nur hilft, Muskeln aufzubauen, sondern auch die Erholungsphasen zwischen den Trainingseinheiten verkürzt. Leider sind jedoch nicht alle proteinreichen Lebensmittel so gesund, dass man sie unbegrenzt verzehren könnte. Denn einige von ihnen – wie Fleisch und Milchprodukte – können auch den Cholesterinspiegel erhöhen. Viele enthalten jede Menge Fett. Und schließlich ist da noch das Problem der Vegetarier und Veganer. Einige von ihnen möchten auf eine eiweissreiche Ernährung nicht verzichten. Deshalb stellen wir euch heute tierische und rein pflanzliche Proteinquellen vor. Denn auch für die Nicht-Veganer gilt: Die Abwechslung macht’s!

Pflanzliche Proteinquellen

Quinoa – so heißt ein nussartiges Lebensmittel, das auf einer Pflanze wächst, die vor allem in den Anden in Südamerika gedeiht. Quinoa kann ähnlich wie Reis verarbeitet werden und ist ein hervorragender Eiweisslieferant. Quinoa schmeckt nussig und man kann es sehr lecker zubereiten. Rezepte kann man einfach googeln, denn die Nutzpflanze wird im europäischen Raum schon seit einiger Zeit sehr hoch geschätzt.

Mit Amaranth ist es ganz ähnlich wie mit Quinoa. Dieses Getreide ähnelt der Hirse, hat aber mehr Proteine zu bieten. Und es schmeckt auch in süßen Gerichten und im Müsli sehr lecker. Fürs Müsli bieten Reformhäuser auch gepopptes Amaranth an. Tipp: die Amaranthpops einfach in Apfelmus oder in den Smoothie rühren!

Haferflocken werden Sportler hinterm Ofen hervorlocken! Denn man höre und staune: Haferflocken enthalten Proteine. Diese Nachricht dürfte so einige Menschen freuen, die ihr Müsli am Morgen für unverzichtbar halten. Wie wäre es dann, statt der üblichen Weizenprodukte einmal auf Haferflocken und Amaranthpops umzusteigen? Am Abend tun es dann die Vollkornnudeln. Denn diese enthalten – welch eine Überraschung! – ebenfalls Proteine.

Erbsen und Linsen sind ebenfalls Proteinträger. Veganer lieben vor allem die Hülsenfrüchte und schwören auf die Proteine aus der Erbse. Auch Tofu, von Fleischessern teils auf das Heftigste abgelehnt, besitzt jede Menge Eiweiss. Wer also meint, dass man ohne Fleisch, Fisch und Milchprodukte keine Muskeln aufbauen kann, der liegt weit daneben. Die vegetarischen und veganen Alternativen bieten schmackhafte Abwechslungsmöglichkeiten.

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