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5 EISSORTEN, DIE GUT FÜR DICH SIND

Sahne, Milch und Zucker zählen zu den Dickmachern, die sich in fast allen Eissorten befinden. Bei einem großen Schokoladen-Eisbecher mit Sahne und Soße kommen da schnell einmal gut und gerne 500 Kalorien zusammen. Doch was ist gut am Eis? Welche Sorte macht schick statt dick? Und welche Sorten sind wirklich zu empfehlen?

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1. Schokolade – die Eissorte mit gewissen Extras

Eis enthält in der Regel so einiges mehr als nur die Dickmacher. Der Kakao im Schokoladeneis beispielsweise besitzt rund 300 Inhaltsstoffe, von denen mindestens zwei eine stimmungsaufhellende Wirkung haben. Serotonin und Dopamin heißen die beiden Stoffe, die dafür sorgen, dass wir Schokolade so gern als Nervennahrung nutzen. Vor allem dunkle Schokolade enthält eine tüchtige Prise Theobromin und Theophyllin, die den Kreislauf und das Nervensystem anregen. Einige Eisdielen bieten bereits die Sorte „Dunkle Schokolade“ an. Diese ist oft nicht nur aromatischer, sondern enthält in der Regel auch mehr von den guten Inhaltsstoffen.

Doch auch andere herkömmliche Eissorten besitzen teils richtig gesunde Inhaltsstoffe. Die Vanille zum Beispiel besitzt eine antioxidative Wirkung und Erdbeeren wirken entzündungshemmend. Wirklich entfalten können sich die positiven Inhaltsstoffe natürlich besser, wenn nicht noch jede Menge Zucker und Fett beigegeben wird.

2. Frozen Yoghurt – weniger Fett bei gleichem Genuss

Frozen Yoghurt gilt als fettfreier Genuss. Das stimmt natürlich nicht so ganz, denn es kommt immer darauf an, welcher Joghurt verwendet wird und ob nicht doch noch andere fettreiche Zutaten beigemischt werden. Wird Frozen Yoghurt allerdings mit fettarmem Joghurt hergestellt, dann ist die Kalorienzahl deutlich niedriger als bei normalem Speiseeis (und vor allem Milcheis wie Walnuss oder Schokolade).

 

3. Sorbets – nahezu fettfreier Genuss

Sorbets sind halb gefrorene Speisen aus Fruchtpüree, Fruchtsaft und Zucker. Vor allem das Zitronensorbet ist weit bekannt. Anstelle von Fruchtsaft wird bei einigen Sorbets auch Alkohol verwendet, zum Beispiel Wein oder sogar Champagner. Kalorienfrei ist das Sorbet also nicht, doch es enthält kaum Fett. Und wer auf den Alkohol verzichtet, spart auf jeden Fall schon einmal jede Menge Kalorien.

 

4. Selbstgemachtes Eis ohne raffinierten Zucker – das wirklich gesunde Eis

Wer sichergehen will, dass weder zu viele ungesunde Fette noch zu viel ungesunder weißer Zucker im Eis sind, der macht sein Eis am besten selbst. Nicht immer benötigt man dazu eine Eismaschine, doch sie macht es sehr viel einfacher. Am besten bereitet man sich gleich ein gesundes – oder gesünderes – Eis mit alternativen Möglichkeiten für Zucker zu, zum Beispiel Stevia, Agavendicksaft oder Birkenzucker (Xylit). Rezepte für selbstgemachtes Eis gibt es im Netz viele. Da man Zucker und die Austauschstoffe nicht eins zu eins ersetzen kann, ist anzuraten, gleich Rezepte zu suchen, die frei von weißem, raffiniertem Zucker sind. Wer auch veganes oder laktosefreies Eis ohne raffinierten Zucker herstellen möchte, wird mit Hilfe der Google-Suche ebenfalls fündig werden. Wer schon einmal selbstgemachtes Eis probiert hat, weiß: Es ist sehr lecker! Und hat man einmal mit dem Eismachen angefangen, möchte man mit immer mehr Eissorten experimentieren!

5. Detox-Eis – schlecken und entgiften

Detox liegt voll im Trend. Schließlich fühlt man sich wohler, sobald man entgiftet ist. Und oft sieht man dies auch äußerlich. Ein Eisladen in Kalifornien setzt auf diese Entwicklung in Sachen Ernährung und bietet ein „Ice-Cream Cleanse“ an. Das von dem Laden „Kippy“ angebotene Eis ist milchfrei und besitzt gesättigte Fettsäuren, die den Stoffwechsel anregen sollen. Es gibt selbstverständlich auch ein mehrtägiges Detox-Programm. Das kostet über 200 Euro – dafür erhält man ungefähr 2,5 Liter Sorbet täglich. An dieser Stelle könnte man sich natürlich auch fragen, ob es nicht klüger wäre, einfach an einem kalorienfreien Eiswürfel zu lutschen …

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